Sonntag April 27th 2008, 10:05
Abgelegt unter: News
Sony Computer Entertainment Deutschland will die installierte Basis seiner Spielekonsole Playstation 3 im neuen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln: “Wir wollen bis Ende März 2009 mindestens 500.000 PS3 verkaufen”, sagte Uwe Bassendowski, Chef von Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) gegenüber Euro am Sonntag.
In dem am 30. März 2008 geschlossenen Geschäftsjahr hatte der japanische Elektronikkonzern laut Bassendowski 500.000 Einheiten der PS3 verkauft, davon alleine im Monat März 40.000 Geräte.
Seit der Markteinführung der Spielekonsole der zweiten Generation im März 2007 hatte Sony den Preis in zwei Schritten auf 400 Euro gesenkt. Dies hatte den Absatz deutlich beflügelt. “Eine vergleichbare Preissenkung ist für dieses Geschäftsjahr nicht in Sicht”, sagte er der Wirtschaftszeitung.
Dazu weitet der Konzern die Fähigkeiten der PS3 kontinuierlich aus. Schon bald solle die Konsole auch als digitaler Videorecorder genutzt werden können. Das entsprechende Angebot namens Play-TV kommt im Sommer auf den Markt, sagte Bassendowski. Angekündigt wurde es bereits im vergangenen Jahr anlässlich der Games Convention.
Samstag April 19th 2008, 09:23
Abgelegt unter: Games, News
Der Videospiel-Konzern Electronic Arts (EA) hat sein Übernahmeangebot für den Konkurrenten Take-Two Interactive Software zwar um vier Wochen verlängert, bietet aber nur noch 25,74 US-Dollar pro Aktie. Bislang wollte EA 26 US-Dollar pro Anteilsschein bezahlen.
Der Grund für das gekürzte Angebot: Die 1,5 Millionen Vorzugsaktien, die ans Management von Take-Two ausgegeben werden sollen, um einer feindlichen Übernahme entgegenzuwirken. Diese Maßnahme wurde am gestrigen Donnerstag von der Take-Two-Aktionärsversammlung abgenickt. Durch die geplante Ausgabe der neuen Papiere bleibt der Wert der EA-Offerte trotz des geringeren Preises pro Aktie unverändert bei rund zwei Milliarden US-Dollar.
Take Two, bekannt unter anderem für populäre Grand-Theft-Auto-Reihe, reagierte ungerührt auf das Angebot: “Der Vorstand war von Anfang an der Meinung, dass EAs Angebot unser Unternehmen unterbewertet. 26 US-Dollar pro Aktie sind unterbewertet und 25,74 US-Dollar sind ganz sicher unterbewertet”, erklärt Take-Two-CEO Strauss Zelnick in einer Pressemitteilung. Man wolle erst nach der Veröffentlichung von Grand Theft Auto IV Ende April weiter verhandeln, und zwar nicht nur mit Electronic Arts.
Anzeige
Laut Wall Street Journal empfehlen einige Analysten Take-Two allerdings, auf das Übernahmeangebot einzugehen. Alles andere – weitere Übernahmegespräche zu führen, als eigenständige Firma weiterzumachen oder auf ein besseres Angebot von EA zu warten – sei zu riskant.