Google testet bessere Bildersuche
Montag April 28th 2008, 20:12
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Suchanfragen nach Bildern im Internet liefern oft schlechte Ergebnisse. Google-Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, die das ändern soll.
Börsenliebling unter Druck

Suchmaschinen werden immer besser, nur bei der Suche nach Bildern tun sie sich oft schwer. Das Problem: Bisher verwenden sie nur Informationen wie die Bildunterschrift und die Beschreibung. Die Qualität der Treffer hängt daher stark von diesen Angaben ab.

Zwei Forscher des Suchmaschinen-Giganten Google haben einen Versuch unternommen, die Bildersuche deutlich zu verbessern, berichtet die „New York Times“ auf ihrer Internetseite.

In ihrem Bericht „PageRank for Product Image Search“ beschreiben der Google-Forscher Shumeet Baluja und Yushi Jing vom Georgia Institute of Technology, wie die Suchergebnisse für Bilder in Zukunft verbessert werden könnte: Die Such-Technologie mit dem Namen VisualRank verbindet eine Methode zur Bild-Erkennung mit einer Berechnungsformel, die ähnliche Bilder nach ihrer Relevanz in Bezug auf die Suchanfrage gewichtet.

83 Prozent weniger irrelevante Treffer

Die Forscher verglichen die besten zehn Ergebnisse der neuen Methode mit den Top Ten der normalen Bildersuche anhand eines Bewertungssystems für die Relevanz von Bildern. Nach eigenen Angaben der Forscher habe die Suche mit dem verbesserten System 83 Prozent weniger irrelevante Bilder zu Tage gefördert.

Die neue Methode auf den gesamten Umfang der bei Google katalogisierten Bilder anzuwenden, sei derzeit noch unmöglich, zitiert die „New York Times“ die Forscher. Das Projekt sei in einem abgegrenzten Bereich getestet worden – die 2000 meistgesuchten Begriffe der Google-Produktsuche. Wie viele Bilder die Bildersuche umfasst, ist unbekannt.

Tags: Golem.de, Google, Suchanfrage

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HSDPA-Handy: Sony Ericsson stellt das Z780 vor
Donnerstag April 24th 2008, 11:49
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Neben dem G508 hat Sony Ericsson gestern Mittwoch mit dem Z780 noch ein weiteres HSDPA-Handy vorgestellt. Das Klapphandy ist ein Schwesterprodukt des auf dem Mobile World Congress vorgestellten Z770.

Das Telefon ist 95 mal 48 mal 17 Millimeter gross und wiegt 96 Gramm. Die eingebaute Digitalkamera bietet eine Auflösung von zwei Megapixel. Ausserdem verfügt das Triband-Handy über GPS, damit Navigationsanwendungen genutzt werden können. Bereits vorinstalliert ist die aktuelle Version von Google Maps for Mobile, um Karten in Satellitenansicht zu betrachten. Die Mobilfunk-Schnittstelle unterstützt im GSM-Modus die Frequenzbereiche um 900, 1800 und 1900 MHz.

Darüber hinaus unterstützt das Gerät UMTS und HSDPA. Die Gesprächszeit beträgt 9,5 Stunden, bei HSDPA-Nutzung sind es lediglich 4,5 Stunden. Die Standby-Zeit ist mit 350 Stunden angegeben. Der Hersteller verspricht, ähnlich wie beim G508 eine einfache Benutzerführung und Konfiguration, beispielsweise für mobile E-Mail-Accounts. Das Gerät soll im zweiten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen, über einen Preis ist noch nichts bekannt.

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Tags: Ericsson, Golem.de, Google, HSDPA, HSDPA-Handy, Klapphandy, Megapixel, Sony, UMTS

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Sony Ericsson: Neues HSDPA-Handy
Mittwoch April 23rd 2008, 13:00
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Sony Ericsson hat heute ein neues HSDPA-Handy vorgestellt. Mit dem G502 kann mit bis zu vierfacher UMTS-Geschwindig- keit durchs Internet gesurft werden und es bietet Zugriff auf alle Inhalte des World Wide Web. Das Handy kostet ohne Vertrag knapp 200 Euro unverbindliche Preisempfehlung.

Das Mobiltelefon sei vor allen Dingen leicht zu konfigurieren: Ein E-Mail-Setup-Wizard führt laut Hersteller zum sofortigen Zugriff auf das eigene Webmail-Konto. Die Sicherheit der Push-E-Mail-Funktion wird durch “Exchange ActiveSync” un- terstützt.

Das G502 ist unter anderem mit der neuesten Version von Google Maps for Mobile ausgestattet. Zur Navigation müssen lediglich Ausgangs- und Zielort eingegeben werden, woraufhin eine präzise Beschreibung folgt, wie man zum gewünschten Ort gelangt.

Wer eine bestimmte Website besonders oft besucht, kann einen RSS-Feed nutzen und so mit einem Klick über den Handy-Desktop direkt auf die gewünschte Seite gelangen. Praktisch auch: die vorinstallierte Wetterbericht-Applikation.

Das G502 ist ein Tri-Band-EDGE-Handy und voraussichtlich ab dem 2. Quartal 2008 in den Farben “Chamapgne Black” und “Brilliant Hazel” erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro.

WhatsMyProblem.de

Tags: connect.de, E-Mail-Funktion, EDGE-Handy, Golem.de, Google, HSDPA-Handy, Mobile, Sony

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Microsoft: Live Mesh gestartet
Mittwoch April 23rd 2008, 10:17
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Ray Ozzie leitet seine Amtszeit beim Softwarekonzern mit dem ambitioniertesten Schritt in der jüngeren Firmengeschichte ein.

Microsoft steht vor einem Wandel seiner Unternehmensstrategie und neuen Herausforderungen. Unter dem Aspekt des Wandels vom reinen Desktop-Betriebssystemhersteller hin zu Webservices und Thinclients muss man auch die Ankündigung des neuen “Live Mesh” sehen.

Das ambitionierteste Projekt

“Live Mesh” stellt zu Beginn der Amtszeit von Ray Ozzie, der die Nachfolge von Bill Gates antritt wohl das ambitionierteste Projekt von Microsoft in der jüngeren Vergangenheit dar. Es handelt sich bei “Live Mesh” um ein webbasierendes Software- und Data-Storage-System. Der Grundgedanke dabei war die Unterschiede zwischen Software, die unter Windows-Betriebssystemen läuft, und Anwendungen im Netz oder auf mobilen Geräten zu vermindern.

“Cloud Computing”

Live Mesh ist Microsofts später Einstieg in den rasch wachsenden Markt des so genannten “Cloud Computing”. Der Terminus Technicus beschreibt den fortschreitenden Wechsel von Applikationen weg vom PC hin zu zentralisierten Datacentern, die über das Internet zugänglich sind. Unternehmen wie etwa Amazon, Google, Salesforce und unzählige andere bauen Computerzentren in welche die Datenverarbeitung von Unternehmen ausgelagert werden soll. Unternehmen sollen diese Dienste einfach anmieten können.

Strategiewandel

Die Vorstellung von “Live Mesh” stellt einen signifikanten Wandel in Microsofts Strategie dar. Ray Ozzie hat damit seinen Weg in eine andere Richtung eingeschlagen, als sein Vorgänger Bill Gates vorgelaufen war. “Das Web ist der Nabel unseres sozialen und Endgeräte-Netzes”, so Ozzie. Microsoft stellt damit nun nicht mehr den PC, sondern das Internet in den Mittelpunkt seiner Überlegungen.

Software plus Services

Microsoft nennt seine Strategie nun “Software plus Services”. Die neue Vision lautet web-basierende Anwendungen zu entwickeln, die sowohl im wirtschaftlichen Umfeld, wie auch für die Unterhaltung genutzt werden sollen. Diese Applikationen können dann auch an andere Endgeräte und nicht mehr nur an den PC gebunden sein - etwa Microsoft Xbox-Spielekonsole oder den Zune-Musikplayer.

Keine Einzelgerätewelt

Von Microsoft war immer öfter zu hören, dass in Zukunft nicht ein einzelnes Gerät den web-orientierten KonsumentInnenmarkt dominieren wird, sondern eine ganze Sammlung von Devices, die ineinander greifen. “Live Mesh” soll in einem öffentlichen Test noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Microsoft vermeldete, dass zunächst Endgerät mit Windows XP und Mobile unterstützt würden, dann Mac-Computers und andere mobile Endgeräte. Fünf Gigabyte kostenloser Onlinespeicher sind in den Paketen ebenfalls inkludiert.

Fotostrecke auf Golem.de

Tags: Amazon, erstandard.at, Golem.de, Google, Live Mesh, Microsoft

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Google überzeugt auf ganzer Linie
Montag April 21st 2008, 16:17
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Entgegen den Befürchtungen der meisten Marktbeobachter, konnte der US-Suchmaschinenmarktführer Google (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) die Märkte mit positiven Quartalszahlen überraschen. Der Gewinn je Aktie lag mit 4,84 Dollar je Aktie deutlich über den Prognosen der Analysten und verhalft dem Google-Kurs zu einem Kurssprung von 20 Prozent.

Google hatte im Januar durch eine Qualitätsoffensive Änderungen bei seinen Textanzeigen vorgenommen, um zu verhindern, dass Web-Besucher versehentlich auf Anzeigen klicken. Durch diese Maßnahme hoffte Google darauf, dass Werbetreibende dadurch bereit sind, mehr Geld für solche Werbeanzeigen auszugeben. Dieses Kalkül ging offenbar auf. Zwar führte die Maßnahme zwar zunächst zu einem langsameren Wachstum bei Klickraten, allerdings nahm Google unter dem Strich mehr ein.

Auch profitierte Google im jüngsten Quartal vom starken Wachstum im Ausland. Während das US-Geschäft um rund 30 Prozent zulegte, kletterte das Auslandsgeschäft um rund 50 Prozent und steuerte erstmals mehr als die Hälfte zu den Gesamteinnahmen bei. Der schwache US-Dollar lies die Umsätze zudem um 202 Mio. Dollar höher ausfallen. Positiv wirkte sich auch die Zurückhaltung bei der Versteigerung der Mobilfunkspektrum-Lizenzen aus. Die Märkte waren bislang davon ausgegangen, dass sich Google hier kostspielig mit Milliardensummen beteiligen wird. Zwar erhielt Google keine Lizenz, jedoch setzte Google offene Standards durch, so dass der Mobilfunkspezialist als eigentlicher Gewinner vom Platz ging - ein genialer Schachzug des Managements.

Nicht weniger spektakulär verlief die Übernahme des Online-Werbevermarkters DoubleClick. Nachdem Google die Bedenken der Wettbewerbshüter ausräumen konnte, wurde die Übernahme im März unter Dach und Fach gebracht. Nachdem bereits zehn Prozent der DoubleClick-Stellen abgebaut wurden, sollen mittelfristig nochmals 15 Prozent der DoubleClick-Jobs in den USA wegfallen, kündigte Google an.

Salesforce.com oder Skype?
Nach der Übernahme von DoubleClick ranken sich bereits neue Übernahmegerüchte. Nachdem Google das erste Quartal mit Barreserven von 12 Mrd. Dollar beenden konnte, ist die Kriegskasse für weitere Zukäufe prall gefüllt. Bedingt durch eine engere Partnerschaft mit Salesforce.com, gilt der SaaS-Spezialist als mögliches Übernahmeziel des US-Suchmaschinengiganten.

Tags: Aktie, Golem.de, Google, Milliardensummen, Prognose, US-Dollar

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Aktie von Goole steigt weiter an
Samstag April 19th 2008, 09:18
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Der Aktiekurs von Google hat nach Vorlage der Zahlen für das erste Quartal 2008 einen Sprung gemacht. Am Vortag des 18. April 2008 lag der Preis für eine Google-Aktie noch bei 450,- US-Dollar und stieg dann am heutigen 18. April um rund 20 Prozent auf jetzt 540,- US-Dollar.
Google hat 313 Millionen Aktien im Umlauf - das entsprach gestern noch einer Markkapitalisierung von circa 141 Milliarden US-Dollar. Seit dem Kurssprung ist Google rund 28 Milliarden US-Dollar mehr wert - ca. 169 Milliarden US-Dollar.

Noch als Stanford-Studenten hatten Larry Page und Sergey Brin an dem Konzept einer Suchmaschine gearbeitet - zunächst war sie auch unter google.stanford.edu erreichbar. Die Domain Google.com wurde im September 1997 registriert. Erst ein Jahr später, am 7. September 1998, folgte die Gründung des Privat-Unternehmens Google.

Als Google im August 2004 an die Börse ging, lag der Ausgabepreis pro Aktie bei 85,- US-Dollar. Der Kurs hat sich seitdem mehr als versechsfacht. In der Spitze wurde das Papier für rund 750,- US-Dollar gehandelt.

Tags: Google, Kurssprung, Larry Page, Spitze

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Panasonic-Kamera via WLAN an Google Picasa
Freitag April 18th 2008, 09:12
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Kooperation mit T-Mobile für Hotspot-Zugang Panasonic teilte auf der CES 2008 in Las Vegas mit, dass man an einer Lumix-Digitalkamera arbeitet, die die aufgenommenen Bilder per WLAN direkt zu Googles Picasa Web Albums hochladen kann, wenn ein Hotspot in der Nähe ist. Das Unternehmen arbeitet dafür mit T-Mobile zusammen, die auch in den USA eine beträchtliche Menge von WLAN-Zugangspunkten aufweisen können.

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Tags: Digitalkamera, Google, Hotspot, Kooperation, Panasonic, Picasa, T-Mobile, WLAN-Zugangspunkten

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Google Earth: Straßenfotos, Sonnenstand und mehr 3D-Gebäude
Mittwoch April 16th 2008, 13:09
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GoogleEarth steht ab sofort in der Version 4.3 zum Download bereit. Die neue Version bietet mehr 3D-Modelle von Gebäuden und zeigt die Straßenfotos aus Google Maps in einer eindrucksvollen Rundum-Sicht an. Außerdem wird der Sonnenstand simuliert, um sich eine Region zu verschiedenen Tageszeiten ansehen zu können. Als weitere Neuerung bietet Google Earth nun die Möglichkeit, im Sturzflug direkt auf Straßen und Plätze zu zoomen.

Mit Google Earth 4.3 wurde der Umfang an Gebäuden erweitert, die als 3D-Modell angezeigt werden. Die 3D-Modelle sollen zudem schneller errechnet werden und neue Navigationsfunktionen helfen beim Ansehen dieser 3D-Gebäude. Für Deutschland sind 3D-Modelle von Gebäuden in Berlin, München, Hamburg, Potsdam und Wiesbaden enthalten. Zudem gibt es einen neuen Ansichtsmodus, mit dem man zwischen Häuserschluchten entlangfahren kann. Google Earth zoomt nun auch direkt auf Straßen und Plätze.

Außerdem wurden die Straßenfotos aus Google Maps integriert, wobei diese in einer Rundum-Ansicht eingebunden sind, so dass der Nutzer am aktuellen Punkt die gesamte Umgebung im Blick hat. Außer nach links und rechts kann er auch nach oben und unten schauen. Mit dem neuen Sonnenlicht-Layer lässt sich der Sonnenstand zu einem beliebigen Zeitpunkt simulieren, um so Gegenden etwa bei der Dämmerung oder beim Sonnenaufgang anzusehen. Der Layer wird über die Toolbar umgeschaltet und der passende Schalter findet sich neben dem für Google Sky.

Der Übergang zwischen Google Earth und Google Sky wurde außerdem beschleunigt. Google Earth informiert nun auch über das Aufnahmedatum von Fotos, sofern dieses zur Verfügung steht. Zudem ist der in Google Earth integrierte Flugsimulator standardmäßig bereits aktiviert.

Google Earth 4.3 steht ab sofort unter anderem in deutscher Sprache als Download bereit.

Tags: Flugsimulator, Google, GoogleEarth, Schalter, Sky, Sturzflug

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