Abgelegt unter: Software
Vor wenigen Wochen wurde das Dokumentenformat Office Open XML (OOXML) zum ISO-Standard ernannt. Die Diskussionen rund um diese Entscheidung zeigen, dass die Entscheidung nicht von allen ISO-Mitgliedern unterstützt wird. Vor allem der Umfang des Standards wird kritisiert.
Viele Firmen beklagen sich darüber, dass es äußerst schwierig ist, den Standard zu 100 Prozent zu unterstützen, da die Spezifikationen mehrere tausend Seiten umfassen. Bisher ging man davon aus, dass zumindest Microsofts eigene Produkte sich an die Vorgaben halten, doch dem ist anscheinend nicht so.
So berichtet der Leiter der ISO-Gruppe für die Standardisierung von OOXML, Alex Brown, in seinem Blog, dass die von Office 2007 erzeugten Dateien nicht dem Standard entsprechen. Allein im so genannten Strict-Modus zählte er rund 122.000 Fehler. So gibt es derzeit keine einzige Anwendung auf dem Markt, die Microsofts Dokumentenstandard komplett unterstützt.
Brown hofft nun, dass die Redmonder mit einem guten Beispiel voran gehen und ein Update für Office 2007 veröffentlichen, das die vollständige Unterstützung von Office Open XML mitbringt. Eine entsprechende Ankündigung von Microsoft gibt es allerdings bisher nicht.
Tags: Golem.de, Microsoft, OOXML, winfuture.deVerwandte Artikel
Keine Kommentare so far
Leave a comment
Einen Kommentar hinterlassen
Zeilen und Absätze brechen automatisch um, E-Mail-Adresse wird nie angezeigt, HTML erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>