Mittwoch April 30th 2008, 19:42
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Heute, Mittwoch, vor 15 Jahren wurde das mittlerweile unendlich erscheinende World Wide Web für die Nutzung durch die Allgemeinheit freigegeben. Das von Tim Berners-Lee 1989 als Projekt am Europäischen Kernforschungszentrum CERN entwickelte WWW hat sich seitdem in punkto Nutzerzahlen in unvergleichbar rasanter Art und Weise entwickelt. War das Internet in seinen Anfangszeiten nur dem Militär und Universitäten vorbehalten, so ist dessen Nutzung via WWW heute aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Keine andere neue Technologie hat sich so schnell zu einem Massenphänomen entwickelt. Weltweit surfen rund 1,3 Mrd. Menschen im Web. Mit dem immer größer werdenden Online-Angebot an Bild-, Ton- und Videomaterial steigt aber auch die Belastung der Infrastruktur des globalen Netzwerks. Aus den Reihen einiger Experten konnte man deshalb bereits des Öfteren die Warnung vor einem drohenden Zusammenbruch des Internets vernehmen. Der Ausbau der Netzinfrastruktur könne mit dem enorm gestiegenen Datenverkehr nicht mehr Schritt halten. Ein Kollaps des Netzes sei aus diesem Grund vorprogrammiert.
Jung
“Das Internet ist zwar noch ein relativ junges Medium, sein unglaubliches Wachstum ist aber einmalig in der Menschheitsgeschichte”, erklärt Markus Hübner, Web-Experte und Geschäftsführer der Agentur Brandflow, im Gespräch mit pressetext. Seit dem Jahr 1992 beschäftige er sich mit dem Phänomen Internet. “Das Internet ist eigentlich eine Plattform, die mehrere unterschiedliche Dienste beinhaltet. Doch erst mit der Öffnung des WWW für die Öffentlichkeit erfolgte der Startschuss seiner Entwicklung zum Massenmedium”, betont Hübner. Vor diesem Zeitpunkt sei an eine Nutzung ohne entsprechend versiertes technisches Know-how noch nicht zu denken gewesen. “Die Massentauglichkeit wurde dann erst mit der Einführung von grafischen Benutzeroberflächen erreicht”, ergänzt der Web-Experte. “Im Hintergrund ging es dabei von Anfang an um die Realisierung einer weltweiten Vernetzung”, erläutert Hübner. Diese habe sich dann bis zum Ende der 90er Jahre durchgesetzt und in weiterer Folge zur gesellschaftlichen Etablierung verschiedener Netzwerk-Dienste wie etwa dem E-Mail-Verkehr geführt.
New Economy
“Als nächstes ist die Wirtschaft auf den Internet-Zug aufgesprungen und das Zeitalter der so genannten ‘New Economy’ wurde eingeläutet”, schildert Hübner. Nach einer darauf folgenden Phase der Marktbereinigung habe eine unglaubliche Explosion der technischen Möglichkeiten im Internet dann die Web-2.0-Thematik begründet. “Beim Web 2.0 geht es vor allem darum, den Endkunden und den Unternehmen Tools zur Verfügung zu stellen, die den digitalen Austausch untereinander erleichtern”, fasst Hübner zusammen. Dies sei auch die Phase, in der wir uns gegenwärtig noch befinden. “Das Internet hat auch heute noch sehr großes Potenzial. Schlagworte wie Web 3.0 lassen in Verbindung mit der Diskussion um das semantische Web noch auf einiges an Entwicklung für die Zukunft hoffen”, meint Hübner. Im Wesentlichen ginge es dabei darum, die Fülle an im Netz vorhandenen Informationen besser zu strukturieren, um somit die Suche nach bestimmten Inhalten effizienter gestalten zu können.
Zusammenbruch
Die Befürchtung einiger Experten, dass das Internet schon in wenigen Jahren zusammenbrechen könnte, hat Hübner nicht. “Die heute im Netz transferierten Datenvolumen sind vor einigen Jahren auch für Experten noch nicht vorstellbar gewesen. Um dieser anwachsenden Belastung Stand zu halten, haben die Netzbetreiber die Infrastruktur - insbesondere die Bandbreiten - immer wieder erweitert”, stellt der Web-Experte klar. Wesentlich sei in diesem Zusammenhang aber vor allem der wirtschaftliche Aspekt. “Das Internet ist mittlerweile global von derart großer wirtschaftlicher Bedeutung, dass Unternehmen und internationale Organisationen keine Mühen scheuen, um seine Infrastruktur auch in Hinblick auf die Zukunft abzusichern”, so Hübner abschließend.
Mittwoch April 30th 2008, 08:09
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Die Handy-Armbanduhr «M500 Mobile Watch» ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Das vom australischen Hersteller SMS Technology/MyMobileWatch gefertigte Gerät verfügt über ein 1,5 Zoll großes, berührungsempfindliches Farbdisplay bei dem Herrenmodell und einen 1,3 Zoll großen Bildschirm bei der Damenvariante.
Der interne Speicher der Handy-Uhr («Cellwatch») ist 128 MB groß, es gibt eine Bluetooth-Schnittstelle und das Gerät soll als vollwertiges Triband-Handy (GSM 900/1800/1900) verwendbar sein. Online ist es über http://www.mobile-watch.eu im Abcox-Shop ab rund 550 Euro erhältlich.
Dienstag April 29th 2008, 09:04
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Publisher Ubisoft hat offiziell ein neues Prince of Persia – Spiel angekündigt, das vom hauseigene Montreal-Studio für Playstation 3 und Xbox 360 entwickelt wird.
Ein Untertitel wird bislang noch unter Verschluss gehalten, auch sonst wurde zwar von „neuen Spielelementen“ gesprochen, aber nicht weiter konkretisiert. Die Veröffentlichung soll dafür schon im Winter erfolgen. Konkrete Details erwarten wir in Kürze.
Zudem ist für den Nintendo DS ein speziell angepasstes Spiel zum Persischen Prinzen in Planung.
Dienstag April 29th 2008, 09:03
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Der Mobilfunkanbieter E-Plus zielt mit weiterenPreissenkungen verstärkt auf den Massenmarkt des mobilen Internets. Zum Startder Sommerferien wolle das Düsseldorfer Unternehmen die Preise für mobilenDatenverkehr auf 50 Cent pro Megabyte senken, sagte der Chef derKPN-Tochtergesellschaft E-Plus, Thorsten Dirks, derTageszeitung “Rheinische Post” (Dienstagausgabe). “Das gilt in zehn europäischenLändern in ausgewählten Netzen”, sagte er.
Das Mobile Internet habe denMassenmarkt erreicht und stelle die Mobilfunkbranche vor eine entscheidendeWendung in Bezug auf die Geschäftsmodelle.E-Plus wolle künftig neben günstigen Angeboten stark auf das Geschäft mitmobilen Inhalten und Services setzen und sogar weitere Marken einführen, wirdDirks zitiert. Denkbar wäre ihm zufolge eine Marke für den Bereich Video. Mitdiesen Maßnahmen will Dirks profitables Wachstum für die Zukunft sichern.
Dienstag April 29th 2008, 09:00
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Optimierungen an der KHTML-Rendering-Engine und beim Window Manager - Nächste große Release im Juli
Eine weitere Bugfix-Release für die neue Generation des eigenen Desktops hat das KDE-Projekt nun veröffentlicht. KDE 4.0.3 bringt dabei vor allem Detailverbesserungen.
So hat man das Scrolling bei der KHTML Rendering Engine optimiert, auch der Umgang mit Dialogfenstern im Window Manager KWin wurde verbessert. Ebenfalls aufpoliert wurde der Dokumentanzeige in Okular, dem Dokumentanzeiger von KDE.
KDE
KDE 4.0.3 kann von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Größere Änderungen wird es erst wieder mit KDE 4.1 geben, dass für eine Veröffentlichung im Juli anvisiert wird.
Montag April 28th 2008, 20:21
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Am morgigen Dienstag erscheint mit GTA IV der neueste und lang erwartete Teil der Grand Theft Auto-Serie für die Xbox 360 und die PlayStation 3. Analysten gehen davon aus, dass das Spiel den erfolgreichsten Start der Spielegeschichte aufstellen wird.
Das Spiel soll sich demnach besser verkaufen als Halo 3, welches im vergangenen Jahr allein in der ersten Woche mehr als 300 Millionen US-Dollar in die Kassen von Bungie und Microsoft gespült hat. Nach ersten Schätzungen der Analysten, soll sich das Spiel allein am ersten Tag etwa neun Millionen Mal verkaufen.
Die Tatsache, dass Take-Two nicht annähernd so viel Werbung für GTA IV macht wie Microsoft für Halo 3 soll den Analysten zufolge dabei kein Hindernis für einen Rekordstart des Spiels sein. Eher das Gegenteil sei der Fall, da Take-Two mit der spärlichen Herausgabe von Informationen den Hype um GTA IV weiter aufbauen würde.
“Wir wollen, dass die Leute wirklich begeistert von GTA IV sind und nicht schon im voraus das ganze Spiel auswendig kennen”, so Dan Houser, Vizepräsident von Rockstar. “Natürlich wollen wir, dass sie wissen was sie da eigentlich kaufen, aber wir wollen sie dennoch über das gesamte Spiel hinweg überraschen.”
Montag April 28th 2008, 20:15
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Dieser beinhaltet schnellere Prozessoren und auf Wunsch für das 24-Zoll-Spitzenmodell auch eine deutlich leistungsfähigere Grafikkarte, die den iMac aus Sicht des Herstellers auch deutlich besser für den professionellen Einsatz geeignet macht. Apple bietet den iMac nun in den folgenden drei Standardkonfigurationen an:
*20-Zoll-Breitbild-Display, Intel Core 2 Duo mit 2,4 Gigahertz und 1066 Megahertz Front-Side Bus, 1 Gigabyte Hauptspeicher (800 MHz DDR2-SDRAM), 250-GB-SATA-Festplatte (7200 U/min), ATI “Radeon HD 2400 XT” mit 128 MB GDDR3-Videospeicher für 999 Euro;
* 20-Zoll-Breitbild-Display, Intel Core 2 Duo mit 2,66 Gigahertz und 1066 MHz FSB, 2 Gigabyte Hauptspeicher (800 MHz DDR2-SDRAM), 320-GB-SATA-Festplatte (7200 U/min), ATI “Radeon HD 2600 PRO” mit 256 MB GDDR3-Videospeicher für 1299 Euro, sowie
*24-Zoll-Breitbild-Display, Intel Core 2 Duo mit 2,8 Gigahertz und 1066 MHz FSB, 2 Gigabyte Hauptspeicher (800 MHz DDR2-SDRAM), 320-GB-SATA-Festplatte (7200 U/min), ATI Radeon HD 2600 PRO” mit 256 MB GDDR3-Videospeicher für 1599 Euro.
Der Hauptspeicher lässt sich auf bis zu 4 GB erweitern. Für das 24-Zoll-Modell bietet Apple optional eine 3,06 GHz schnellen Core 2 Duo sowie die Nvidia-Grafik “GeForce 8800 GS” mit 512 MB Videospeicher an, die bei grafikintensiven Anwendungen die Leistung bis zu verdoppeln soll. Mit diesen beiden Aufrüstungen plus einer 500-GB-Platte kostet der iMac bei Apple online 1919 Euro. Ansonsten sind als BTO-Optionen für alle Modelle größere Festplatten, kabellose Tastatur und Maus sowie zusätzliche Hard- und Software zu haben.
Alle drei Modelle haben ein 8x-Dual-Layer-”SuperDrive”(DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW), eine integrierte “iSight”-Videokamera, “Airport-Extreme”-WLAN (IEEE 801.11n) und Bluetooth (2.1+EDR), einen mini-DVI-Ausgang für externe Bildschirme (ein DVI-, VGA- oder Composite/S-Video-Adapter muss separat erworben werden) sowie eingebaute Stereolautsprecher und Mikrofon. “Apple Keyboard”, “Mighty Mouse” und “Apple Remote” gehören ebenso wie Mac OS X 10.5 “Leopard” und die Programmsammlung “iLife ‘08″ zum Lieferumfang.
Am Design des iMac hat Apple nichts verändert. Die verbauten Materialien, insbesondere Aluminium und Glas, seien bestens zu recyclen, betont das (von Greenpeace zwischenzeitlich scharf angegriffene) Unternehmen. Die Geräte seien als EPEAT Silver eingestuft, der iMac entspreche dem neuen “Energy Star 4.0″ und Kunden könnten beim Kauf eines Apple-Rechners ihren alten PC oder Mac kostenlos über Apples Recycling-Programm zurückgeben.
Montag April 28th 2008, 20:12
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Suchanfragen nach Bildern im Internet liefern oft schlechte Ergebnisse. Google-Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, die das ändern soll.
Börsenliebling unter Druck
Suchmaschinen werden immer besser, nur bei der Suche nach Bildern tun sie sich oft schwer. Das Problem: Bisher verwenden sie nur Informationen wie die Bildunterschrift und die Beschreibung. Die Qualität der Treffer hängt daher stark von diesen Angaben ab.
Zwei Forscher des Suchmaschinen-Giganten Google haben einen Versuch unternommen, die Bildersuche deutlich zu verbessern, berichtet die „New York Times“ auf ihrer Internetseite.
In ihrem Bericht „PageRank for Product Image Search“ beschreiben der Google-Forscher Shumeet Baluja und Yushi Jing vom Georgia Institute of Technology, wie die Suchergebnisse für Bilder in Zukunft verbessert werden könnte: Die Such-Technologie mit dem Namen VisualRank verbindet eine Methode zur Bild-Erkennung mit einer Berechnungsformel, die ähnliche Bilder nach ihrer Relevanz in Bezug auf die Suchanfrage gewichtet.
83 Prozent weniger irrelevante Treffer
Die Forscher verglichen die besten zehn Ergebnisse der neuen Methode mit den Top Ten der normalen Bildersuche anhand eines Bewertungssystems für die Relevanz von Bildern. Nach eigenen Angaben der Forscher habe die Suche mit dem verbesserten System 83 Prozent weniger irrelevante Bilder zu Tage gefördert.
Die neue Methode auf den gesamten Umfang der bei Google katalogisierten Bilder anzuwenden, sei derzeit noch unmöglich, zitiert die „New York Times“ die Forscher. Das Projekt sei in einem abgegrenzten Bereich getestet worden – die 2000 meistgesuchten Begriffe der Google-Produktsuche. Wie viele Bilder die Bildersuche umfasst, ist unbekannt.
Montag April 28th 2008, 10:50
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Zwei Gerüchteherde beherrschen im Moment die Fantasie der Apple-Anwender: neue iMacs werden für morgen erwartet, und immer wieder sickern mehr oder minder interessante Details zum iPhone der nächsten Generation durch.
* MacRumors erinnert daran, dass der Hauptvorteil der Penryn-Prozessoren - ihr verminderter Stromkonsum - bei Desktoprechnern wie dem iMac kaum eine Rolle spielt. Falls die Gerüchte zum morgigen Upgrade stimmen, könnte Apple also möglicherweise weitere Komponenten erneuert haben, wie Grafikkarte, Festplatte und RAM. Derweil sind die Teilenummern der neuen Modelle bereits in diversen Warensystemen gesichtet worden; die Preise scheinen unverändert zu sein. Von einem runderneuerten Mac mini ist dagegen keine Rede mehr.
* ein Schwall von Details kursiert zum kommenden UMTS-iPhone: Engadget zitiert eine Quelle, die das neue iPhone in der Hand gehabt haben will: es hat demnach UMTS und GPS. Es ist genauso groß wie bisher, allerdings etwas dicker; die Rückseite soll nun schwarz sein, die Lautstärketasten chromfarben. Der Akku sei wieder fest eingebaut, die Kopfhörer-Buchse bündig mit dem Gehäuse.
* TUAW schließt aus Codestücken der letzten Firmware-Beta, dass Apple an einer iPhone-Anwendung namens iControl arbeitet. Damit soll das iPhone - wie Apple TV und Airport Express - Video und Audio von iTunes-Libraries streamen und kontrollieren können.
* 9to5mac fischt dagegen im Quellcode der SDK-Preferences und findet Hinweise auf EDGE- und UMTS-Anbindung - von GPS dagegen keine Spur.
* ein Apple-Mitarbeite soll Palluxo gesteckt haben, dass Apple Technologie von Immersion lizenziert habe, mit der das Gefühl, reale Knöpfe zu drücken, in die Welt der Touch-Interfaces zurückgebracht werden soll - viele Anwender vermissen dieses »haptische Feedback« bei den virtuellen Bedienelementen von iPhone und iPod touch. Manager beider Unternehmen seien dabei, Details zu Lizenzierung und Implementierung zu klären, so die angebliche Quelle. Weiter fantasieanregend mag die Tatsache sein, dass ein ehemaliger Apple-Manager am vergangenen Donnerstag zum Geschäftsführer von Immersion ernannt wurde.
Ob die Tatsache, dass der oben abgebilldete schwarze iPhone-Rücken vermutlich nur die Schutzhülle eines Drittanbieters darstellt und dass Engadget ausdrücklich darauf hinweist, zur Wahrheitsfindung in Sachen Apple-Handy beiträgt, mag dahingestellt sein - erwähnt haben wir sie hiermit auf jeden Fall…
Montag April 28th 2008, 09:17
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Auch massive Gegenwehr seiner Großaktionäre United Internet und Drillisch hat Freenet nicht vom Kauf von Debitel abgehalten.
Der Aufsichtsrat habe dem Erwerb zugestimmt, teilte Freenet in der Nacht zum Montag im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf mit. Noch am Sonntag hatte United-Internet-Chef Ralf Dommermuth, der an einer Übernahme von Freenet interessiert ist, ein höheres Angebot in Aussicht gestellt, falls Freenet von seinen Kaufplänen Abstand nimmt.
Freenet-Chef Eckhard Spoerr ließ das offenbar unbeeindruckt, er zog seine Übernahmepläne durch. Durch die Transaktion wird der Finanzinvestor Permira, dem Debitel gehört, neuer Großaktionär des norddeutschen Telekommunikationsunternehmens. Permira erhalte 32 Millionen neue Freenet-Aktien aus einer Kapitalerhöhung, teilte die Firma mit, womit die Beteiligung dann 24,99 Prozent erreiche. Außerdem leihe Freenet Permira 132,5 Millionen Euro als verzinsliches Verkäuferdarlehen. Debitel werde mit einer Schuldenlast von 1,135 Milliarden Euro übernommen. Das Kartellamt muss dem Deal noch zustimmen.
REAKTION VON DOMMERMUTH UND DRILLISCH STEHT NOCH AUS
Dommermuth, der nach eigenen Angaben über einen Zugriff auf die Mehrheit an Freenet verfügt, hatte versucht, dass Blatt noch im letzten Moment zu wenden. In einem Brief, der Reuters vorlag, schrieb Dommermuth an Spoerr, acht institutionelle Investoren hätten Interesse bekundet, ihre Freenet-Anteile an das Internetunternehmen aus Montabaur zu verkaufen. Diese Anleger hielten 32,6 Prozent an Freenet. “Zusammen mit den von uns und von der Drillisch AG> gehaltenen Aktien wären dies über 58 Prozent des Grundkapitals der Freenet AG.”
Der Debitel-Kauf durch Freenet ist ein Rückschlag für United Internet, das Freenet selbst übernehmen will - aber nur ohne Debitel. “Die Abgabe eines Übernahmeangebotes würde selbstverständlich voraussetzen, dass die Debitel Transaktion nicht durchgeführt wird”, schrieb Dommermuth am Sonntag.
United Internet habe verstärktes Interesse an einer Übernahme von Freenet, erklärte Dommermuth. Sobald Freenet mehr Informationen zur Geschäftslage vorgelegt habe, werde United Internet innerhalb von fünf Arbeitstagen entscheiden, ob es eine Offerte vorlege. Dann sei es möglich, dass United Internet 16 Euro je Freenet-Aktie biete. Zuletzt hatte Dommermuth zwei Euro weniger in Aussicht gestellt. Ein neues Gebot würde Freenet insgesamt mit 1,5 Milliarden Euro bewerten. An der Börse schloss die Freenet-Aktie am Freitag mit 11,26 Euro.
Sonntag April 27th 2008, 10:05
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Sony Computer Entertainment Deutschland will die installierte Basis seiner Spielekonsole Playstation 3 im neuen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln: “Wir wollen bis Ende März 2009 mindestens 500.000 PS3 verkaufen”, sagte Uwe Bassendowski, Chef von Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) gegenüber Euro am Sonntag.
In dem am 30. März 2008 geschlossenen Geschäftsjahr hatte der japanische Elektronikkonzern laut Bassendowski 500.000 Einheiten der PS3 verkauft, davon alleine im Monat März 40.000 Geräte.
Seit der Markteinführung der Spielekonsole der zweiten Generation im März 2007 hatte Sony den Preis in zwei Schritten auf 400 Euro gesenkt. Dies hatte den Absatz deutlich beflügelt. “Eine vergleichbare Preissenkung ist für dieses Geschäftsjahr nicht in Sicht”, sagte er der Wirtschaftszeitung.
Dazu weitet der Konzern die Fähigkeiten der PS3 kontinuierlich aus. Schon bald solle die Konsole auch als digitaler Videorecorder genutzt werden können. Das entsprechende Angebot namens Play-TV kommt im Sommer auf den Markt, sagte Bassendowski. Angekündigt wurde es bereits im vergangenen Jahr anlässlich der Games Convention.
Freitag April 25th 2008, 08:39
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Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat in seinem dritten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stagnierte. Im Vorjahr hatten allerdings Sondereffekte durch das neue Betriebssystem Windows Vista die Erlöse nach oben getrieben.
Für das im Juli startende nächste Geschäftsjahr versprach der Konzern am Donnerstagabend ein kräftiges Gewinnplus. Microsoft steckt mitten in einem Übernahmekampf um den Internet- Konzern Yahoo!, der sich bislang gegen den Kauf wehrt.
Der Überschuss von Microsoft sank im Ende März abgelaufenen dritten Geschäftsquartal um rund 11 Prozent auf 4,39 Milliarden Dollar (2,80 Mrd Euro). Bereinigt um den Windows-Vista-Effekt stieg der Gewinn je Aktie um 14 Prozent. Der Umsatz lag nur leicht höher bei 14,45 Milliarden Dollar, teilte Microsoft nach US-Börsenschluss in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit. Experten hatten allerdings einen noch stärkeren Gewinnrückgang erwartet. Die Aktie kam nachbörslich deutlich unter Druck. Ein möglicher Grund: Das für das laufende Quartal in Aussicht gestellte Gewinnwachstum enttäuschte Anleger.
Microsoft will zur Steigerung seines Online-Geschäfts den Rivalen Yahoo! für ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar (28 Mrd Euro) übernehmen. Gemeinsam mit Yahoo! will der Softwareriese die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo! ist der Preis bislang zu niedrig, schließt aber eine Übernahme nicht generell aus. Zum Wochenende endet ein Ultimatum Microsofts für eine Einigung auf eine Übernahme.
Für das Ende Juni auslaufende vierte Geschäftsquartal erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 15,5 und 15,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,45 bis 0,48 Dollar liegen. Im folgenden Geschäftsjahr 2009 soll der Gesamtumsatz 66,9 bis 68 Milliarden Dollar betragen bei einem Gewinn je Aktie von 2,13 bis 2,19 Dollar.
Donnerstag April 24th 2008, 12:14
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Microsofts “Internet-Uhren” der SPOT-Serie geht die Zeit aus. Die Zeitmesser mit Internetanschluss waren von den Redmondern 2004 in Zusammenarbeit mit einigen Uhrenherstellern auf den Markt gebracht worden. Sie können neben der Uhrzeit auch Nachrichten, Wetter und Aktienkurse anzeigen.
Die Übertragung der Daten erfolgte über die normalerweise für den Rundfunk verwendeten UKW-Frequenzen. Wie Microsoft jetzt bekannt gegeben hat, wird es wohl keine neuen Internet-Uhren mehr geben, zumindest nicht vom Redmonder Softwarekonzern und seinen Partnern. Vor zwei Jahren hatte Firmengründer Bill Gates noch behauptet, man wolle die Produkte langfristig weiter anbieten.
Die SPOT-Uhren waren mit einigem Werbeaufwand in den USA auf den Markt gebracht worden. Unter anderem kooperierte Microsoft dabei mit dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch. Jon Canan, Programm-Manager bei MSN Direct, erklärte nun, dass die Geräte allesamt ausverkauft seien und nun nicht mehr angeboten werden sollen. In Deutschland waren sie nie erhältlich.
Donnerstag April 24th 2008, 11:49
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Neben dem G508 hat Sony Ericsson gestern Mittwoch mit dem Z780 noch ein weiteres HSDPA-Handy vorgestellt. Das Klapphandy ist ein Schwesterprodukt des auf dem Mobile World Congress vorgestellten Z770.
Das Telefon ist 95 mal 48 mal 17 Millimeter gross und wiegt 96 Gramm. Die eingebaute Digitalkamera bietet eine Auflösung von zwei Megapixel. Ausserdem verfügt das Triband-Handy über GPS, damit Navigationsanwendungen genutzt werden können. Bereits vorinstalliert ist die aktuelle Version von Google Maps for Mobile, um Karten in Satellitenansicht zu betrachten. Die Mobilfunk-Schnittstelle unterstützt im GSM-Modus die Frequenzbereiche um 900, 1800 und 1900 MHz.
Darüber hinaus unterstützt das Gerät UMTS und HSDPA. Die Gesprächszeit beträgt 9,5 Stunden, bei HSDPA-Nutzung sind es lediglich 4,5 Stunden. Die Standby-Zeit ist mit 350 Stunden angegeben. Der Hersteller verspricht, ähnlich wie beim G508 eine einfache Benutzerführung und Konfiguration, beispielsweise für mobile E-Mail-Accounts. Das Gerät soll im zweiten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen, über einen Preis ist noch nichts bekannt.
Donnerstag April 24th 2008, 11:44
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Rockstar bleibt von Warez-Szene nicht verschont
Auch Grand Theft Auto IV hat es erwischt. Während Rockstar Games Verkaufsembargos für Retailer und Versandhändler ausspricht - diese dürfen GTA IV nicht vor Dienstag, den 29.04. bei Androhung hoher Strafen verkaufen - ist eine illegale Version des Spiels nur im Internet gelandet.
Hierbei handelt es sich um die PAL-Fassung der Xbox 360-Version von GTA IV. Eine Warez-Gruppe namens iCon, die sich auf das Rippen von Konsolenspielen spezialisiert hat, steckt offenbar hinter dem Leak.
Grand Theft Auto IV ist das meisterwartete Spiel dieses Frühlings. Entwickler Rockstar Games und Publisher Take 2 rechnen mit einem Rekordumsatz in der ersten Verkaufswoche, der selbst den von Halo 3 in den Schatten stellen könnte.
Donnerstag April 24th 2008, 10:05
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Microsoft will den Internetkonzern Yahoo nicht um jeden Preis übernehmen. Dies machte Firmenchef Steve Ballmer gestern während einer Technologiekonferenz im italienischen Mailand deutlich. Wenn man sich nicht auf einen Preis einigen könne, würde das Geschäft platzen, so Ballmer.
Die guten Geschäftszahlen von Yahoo, die gestern veröffentlicht wurden, hätten keinen Einfluss auf Microsofts Einschätzung des Werts des Unternehmens, hieß es weiter. Die Übernahme von Yahoo sei zwar der schnellste und beste Weg, ein echtes Gegengewicht zum Suchmaschinenbetreiber und Werbegiganten Google zu schaffen, doch Microsoft sei auch für eine Zukunft ohne Yahoo gerüstet.
Ballmer hatte Yahoo in einem Brief eine Frist bis kommenden Samstag gesetzt, um das Übernahmeangebot in Höhe von mehr als 40 Milliarden US-Dollar anzunehmen. Sollte dies nicht geschehen, will man sich mit einem möglicherweise niedrigeren Gebot direkt an die Aktionäre des Internetkonzerns wenden und so eine feindliche Übernahme erreichen.
Yahoo hatte Microsofts Angebot bisher abgelehnt, weil man es für zu niedrig hält. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern ist es dennoch nicht wahrscheinlich, dass Microsoft seine Übernahmepläne aufgibt. Microsoft-Chef Steve Ballmer will nicht zu viel Zeit vergehen lassen. “Zeit ist Geld”, erklärte er.
Donnerstag April 24th 2008, 10:04
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Wie der Hersteller soeben bestätigt, gibt es einen Fehler in der aktuellen Firmware-Version 1.10 für die digitale Spiegelreflexkamera Nikon D3, der zur Beschädigung von Aufnahmen führen kann. Nikon hatte die Aktualisierung am 15. April auf seinem Internetauftritt bereitgestellt und mittlerweile wieder entfernt.
Laut Nikon kann es mit der neuen Firmware „in seltenen Fällen zu einer Beschädigung von Bilddaten“ kommen, die sich in Form von Geisterbildern äußert. Weitere Details zu den Konstellationen, in denen der Fehler auftritt, hat Nikon auf einer Webseite veröffentlicht.
Nikon stellt in Aussicht, dass „voraussichtlich Ende April“ eine korrigierte Fassung der Firmware erhältlich sein wird.
Donnerstag April 24th 2008, 10:02
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Microsoft hat heute Nacht bekannt gegeben, dass man ab jetzt mit der Auslieferung des Windows Vista Service Pack 1 über die automatische Updatefunktion von Windows beginnt. Seit gut einem Monat ist das erste Service Pack für Windows Vista bereits als optionales Update verfügbar.
Ab Heute beginnt nun die Auslieferung der ersten Sprachversionen als automatisches Update. Dies betrifft nur die zuerst veröffentlichten Ausgaben in Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch und Spanisch. Die weiteren Sprachen sollen erst ab ungefähr Mitte Mai bedient werden.
Die Auslieferung des Vista SP1 als automatisches Update erfolgt nach den vom Nutzer festgelegten Einstellungen und nur dann, wenn die vorbereitenden Updates bereits installiert wurden. Die Installation erfolgt in keinem Fall vollautomatisch. Nach dem Download wird der Nutzer über die Verfügbarkeit des SP1 informiert und kann dann mit wenigen Klicks die Installation einleiten.
Nach Angaben von Chris Flores, Programm-Manager im Windows Vista Team, soll die Verbreitung des Vista Service Pack 1 über die automatische Updatefunktion schrittweise und verhältnismäßig langsam anlaufen, um so Problemen vorzubeugen. Wer das Vista SP1 nicht einsetzen will, kann die Installation mit dem so genannten Blocker-Tool verhindern.
Mittwoch April 23rd 2008, 15:39
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Sony Computer Entertainment Europe hat heute das offizielle Grand Theft Auto IV-Bundle bestehend aus PlayStation 3-Konsole, Sixaxis-Controller und dem Spiel angekündigt.
Grand Theft Auto IV: PlayStation 3-Bundle mit SpielAm 29. April erscheint Grand Theft Auto IV zeitgleich für die Xbox 360 und die PlayStation 3. Alle die mit dem Gedanken spielen sich die Sony-Konsole zuzulegen, kommt der Konzern nun mit einem Bundle bestehend aus der PlayStation 3 40GB-Modell, einem drahtlosen Sixaxis-Controller und dem Spiel Grand Theft Auto IV entgegen.
Wie Sony Computer Entertainment Europe heute bestätigte, wird das Bundle zeitlich mit der Veröffentlichung des Spiels, also am 29. April 2008 im Handel zum Preis von 439 Euro erhältlich sein.
“Wir sind erfreut darüber den Millionen an Ps3- und GTA-Fans das ultimative Gaming-Paket anbieten zu können”, kommentiert David Reeves, President, Sony Computer Entertainment Europe, die Bekanntgabe.
Die Entscheidung pro oder kontra Xbox 360- beziehungsweise PlayStation 3-Version machen Microsoft und Sony den Gamern alles andere als einfach. So haben beide Systeme individuelle Vorzüge und Schwächen. Für die Xbox 360-Version von GTA IV könnten aus Sicht der Fans die angekündigten und exklusiven Spielinhalte sprechen die zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden sollen.
Mittwoch April 23rd 2008, 13:00
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Sony Ericsson hat heute ein neues HSDPA-Handy vorgestellt. Mit dem G502 kann mit bis zu vierfacher UMTS-Geschwindig- keit durchs Internet gesurft werden und es bietet Zugriff auf alle Inhalte des World Wide Web. Das Handy kostet ohne Vertrag knapp 200 Euro unverbindliche Preisempfehlung.
Das Mobiltelefon sei vor allen Dingen leicht zu konfigurieren: Ein E-Mail-Setup-Wizard führt laut Hersteller zum sofortigen Zugriff auf das eigene Webmail-Konto. Die Sicherheit der Push-E-Mail-Funktion wird durch “Exchange ActiveSync” un- terstützt.
Das G502 ist unter anderem mit der neuesten Version von Google Maps for Mobile ausgestattet. Zur Navigation müssen lediglich Ausgangs- und Zielort eingegeben werden, woraufhin eine präzise Beschreibung folgt, wie man zum gewünschten Ort gelangt.
Wer eine bestimmte Website besonders oft besucht, kann einen RSS-Feed nutzen und so mit einem Klick über den Handy-Desktop direkt auf die gewünschte Seite gelangen. Praktisch auch: die vorinstallierte Wetterbericht-Applikation.
Das G502 ist ein Tri-Band-EDGE-Handy und voraussichtlich ab dem 2. Quartal 2008 in den Farben “Chamapgne Black” und “Brilliant Hazel” erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro.